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Zahlen und Fakten

Nur eine Erde

In unserer heutigen Zeit, in der fast alles möglich erscheint, vergessen wir häufig, dass hinter jedem Lebewesen unserer Erde eine eigene Geschichte steht. In vielen Bereichen ging über die Jahre hinweg der nötige Respekt verloren, allen voran der Respekt vor unseren Tieren und der Natur.

Zahlen und Fakten

  • In Deutschland leben derzeit ca. 8.000.000 Vegetarier und ca. 1.300.000 Veganer (die ganz ohne tierische Produkte leben).
  • Jeden Tag entschließen sich Menschen in Deutschland auf Fleisch zu verzichten, oder ihren Fleischkonsum zu reduzieren.
  • Pro Kopf werden in Deutschland ca. 90 kg Fleisch verzehrt
  • Lebenserwartung eines Masthuhn 32-42 Tage
  • Lebenserwartung eines Mastschwein 9-11 Monate stehend oder liegend

In allen heiligen Schriften stand schon geschrieben, wir sollen die Tiere ehren, schützen und uns um sie kümmern. Im Zeitalter der Massentierhaltung, maschinellem Töten und Futterschläuche, ist es schwierig, nach diesem Prinzip zu leben. Die Tiere werden täglich überall auf der Erde gemästet, um möglichst schnell und mit viel Profit auf die Schlachtbank zu kommen.

Es ist bei uns in Deutschland mittlerweile Normalität, dass kurz vor Ladenschluss die Kühltheken in Supermärkten immer noch gut gefüllt sind. Was die Tiere, bevor sie abgepackt in 500 g Packungen ab dem Preis von 0,99 Cent durchmachen müssen, ist vielen nicht bewusst, oder man verschließt die Augen beim Thema Massentierhaltung. Wenn man Menschen Bilder über die Haltung von Schweinen, Puten, Rinder oder Hühner zeigt, kann ein Großteil der Leute die Bilder nicht sehen oder man muss mit einem Gefühl der Übelkeit kämpfen. Diese Gefühle werden aber oft schnell weggeschoben und man redet sich ein, dass es hier bestimmt anders zugeht.

Die Frage, die man sich in diesem Zusammenhang stellen muss, wieviele Menschen an diesenm Konzept Geld verdienen, und wieviel ein Leben Wert ist. Ich lasse diese Fragen offenstehen.

Dass jedes Lebewesen Schmerzen und Angst verspürt und im Grunde andere Bedürfnisse hat als liegend oder stehend das Leben in einer zu kleinen Box zu verbringen, müsste uns allen eigentlich klar sein. Die Angst, die die Tiere auf dem Weg in die Schlachtfabriken durchmachen, wenn sie zusammen gequetscht im LKW stehen, um anschließend auf zum Teil unwürdige Art getötet zu werden, blenden viele Menschen komplett aus. Die Tiere werden im Anschluss systematisch portioniert, verpackt und landen dann in 400g, 500g oder 750g Packungen im Kühlregal. Ob die Tiere 30, 60 oder 90 Tage in einem viel zu kleinen Käfig „leben“, sich gegenseitig anfressen, ersticken, oder im eigenen Kot und Urin stehen, darüber wird oft nicht nachgedacht oder dieses Thema wird nicht angesprochen. Die Werbung auf den Verpackungen sagt uns ja häufig etwas anderes. Glückliche und zufriedene Tiere, die ein erfülltes und glückliches Leben hatten.

Es gibt Betriebe in Deutschland, die eine artgerechte Tierhaltung betreiben, achten Sie bitte beim Kauf Ihres Fleisches darauf, woher die Tiere kommen und wie sie gehalten wurden. Wie so häufig im Leben, ist weniger oft mehr.

Beim Fischfang sieht es ähnlich aus. Die Weltmeere werden leergefischt, dass was nicht in das Fangkonzept passt, aber leider schon gestorben ist, wird wieder über die Reling ins Meer geworfen. Größere Fische werden in Buchten getrieben um dort systematisch getötet. Vielleicht werden Sie jetzt denken, kann man das so hart beschreiben? Ich sage eindeutig Ja!

Es ist noch nicht lange her, da gab es in Deutschland nur 1-2-mal pro Woche Fleisch oder Fisch. Mit den Supermärkten, Fast-Food-Ketten und der Industrialisierung ist der Fleisch- und Fischkonsum der Bevölkerung schnell angestiegen. Die Tendenz zeigt in den letzten Jahren zum Glück wieder leicht nach unten, trotzdem sind es laut einer Statistik im Jahr 2017 ca. 90 Kilo Fleisch pro Kopf (inklusive Tierfutter) davon sind ca. 60 Kilo der verzehrbare Anteil die auf einen Bundesbürger im Jahr kommen. Wenn man die ca. 10 Millionen Menschen in Deutschland abzieht, die kein Fleisch oder wenig Fleisch essen, wären die Zahlen pro Kopf noch deutlich höher.

Die Grüne Sinne möchten Sie nicht zum Vegetarier machen, aber mehr Bewusstsein für die Lebensmittel mit auf den Weg geben und Alternativen zu Fleischmahlzeiten näherbringen.

Stellen Sie sich bitte folgende Fragen:

  • Wo kommt mein Fleisch her?
  • Wie werden die Tiere in diesem Betrieb gehalten?
  • Muss ich wirklich jeden Tag Fleisch essen?
  • Welche alternative, fleischlose Mahlzeiten kann ich zubereiten?

Die Grüne Sinne zeigen Ihnen kreative Alternativen zu Fleischgerichten, leckere Rezepte, verständliche Erklärungen, Ernährungsempfehlungen mit geringem und hochwertigem Fisch- oder Fleischanteil und einen ganz auf Sie zugeschnittenen individuellen Ernährungsplan.

Ich freue mich, den Weg mit Ihnen gemeinsam zu gehen!

Noch Fragen?

Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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